Natürliche Hormonbehandlung - Bioidentische Hormonergänzung nach Dr. Rimkus

Meine persönliche ganzheitliche Sicht zur Behandlung mit naturidentischen bzw. natürlichen Hormonen  

Regulation

Um die Bedeutung der Hormone herauszustellen, möchte ich in Kürze das Prinzip der Regulation darstellen, die in der Ausbildung der Universitäten für die naturwissenschaftlichen Fächer so gut wie keine Berücksichtigung findet. Somit ist nicht nur die eminente Bedeutung sondern überhaupt das Funktionsprinzip der Regulation, den meisten Therapeuten nicht mal ansatzweise bekannt.

Unser autonomes Nervensystem, vereinfachterweise repräsentiert durch zwei Hauptnerven – Sympathikus und Parasympathikus, vermittelt die Regulation im menschlichen Körper. Sympathikus und Parasympathikus sind die beiden Gegenspieler, die Aktivität bzw. Ruhe und Entspannung vermitteln. Der Einfluß dieser beiden Hauptnerven findet auf sämtlichen Ebenen statt. Jegliche Körperfunktionen werden darüber gesteuert. Die Steuerung findet statt bis zur kleinsten Zelle im  entlegensten Winkel unseres Körpers.

Im Autonomen Nervensystem findet sich ein universelles Gesetz wieder - das universelle polare Prinzip. Yin und Yang, weiblich und männlich, kalt und heiss, dunkel und hell, Winter und Sommer, Zucker und Eiweiss usw.

Auf dieses vermeintlich unabhängige Nervensystem wirken unendlich viele innere aber auch äußere Reize ein, wie z.B. auch das Wetter oder auch der Wechsel der Jahreszeiten. Im Sommer fühlen wir uns energiereich und sind aktiv - da ist vorwiegend der Sympathikus aktiv - Yang. Im Winter wird der Energiepegel heruntergefahren. Wir kehren ein, essen vorwiegend warme Speisen, sparen eher Energie und sollten weniger aktiv sein und wieder Energie-Guthaben sammelt für den nächsten Sommer. Verständlicherweise kommt es vor allem bei den Übergängen der Jahreszeiten zu regulatorischen Maßnahmen. Wir werden häufiger krank, weil sich der Körper umstellt und z.B. im Herbst und Winter das Eniergieniveau herunterfährt.

 

Bei den regulativen Mechanismen eines Organismus existieren verschiedene Steuerungsebenen.

Der Geist, also die energetische bzw. feinstoffliche Ebene - stellt die höchste Ebene dar.  Denn der Geist steuert die Materie. Quantenphysikalische Experimente sowie das alltägliche Leben, wenn man sich dessen bewusst ist, beweisen das immer wieder.

Mittlerweile gibt es so viele Untersuchungen, die das zeigen und beweisen. Es sei hier nur auf das Doppelspaltexperiment hingewiesen, welches das eindeutig belegt. Die Princeton Universität in den USA befasst sich intensiv mit diesem Phänomen und zeigt durch zahlreiche Experimente auf, welchen Einfluss der menschliche Geist auf die Materie hat.

Dann folgen die stofflichen Ebenen, die durch biochemische und verschiedene physikalische, wie Elektrik, Magnetismus, Wärme, Strahlung und Licht sowie Farben und andere Schwingungen beeinflusst werden. Die Hormone stellen bei den biochemischen Steuerungsvorgängen, die höchste und stärkste Ebene dar. Dann folgen z.B. Säure-Basen-Haushalt, Mineralien, u.v.m., welche Einfluss nehmen auf den Stoffwechsel.

Die Ebenen treten auch untereinander in wechselwirkende Beziehungen. Es macht also auch z.B. hormonell einen Unterschied aus, wie ich mich ernähre. Wenn ich mehr sehr kohlenhydratlastig - YANG -  ernähre, dann hat es hormonell andere Auswirkungen als wenn ich überwiegend Eiweiss - YIN - esse. Sogar der Einnahmezeitpunkt der Mahlzeit spielt dabei eine Rolle. Hormone gehen dabei auch in Wechselwirkung mit unseren Emotionen. Das bedeutet, daß die individuellen emotionalen (Verhaltens)-Muster, eine entsprechende hormonelle Konstitution bewirken. Die übrigen Ebenen sind davon natürlich genauso betroffen.

Wenn nun der Patient Hormone von aussen erhält, beeinflusst das die Psyche natürlich auch. Das wird psychotrope Wirkung genannt.

Das Prinzip möchte ich am Progesteron darstellen, welches das von mir am häufigsten verordnete Hormon ist.

Progesteron ist das Schwangerschaftshormon.

Frau und Mann haben es in sich. Bei der Frau wird es in hohen Mengen gebildet, wenn eine Schwangerschaft vorliegt, da es diese aufrecht erhält. Das Progesteron bewirkt auf psychischer Ebene, daß die Mutter eine enge Beziehung zu ihrem Ungeborenen aufnimmt. Progesteron verstärkt das Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Das sind die Dinge, die sinnvollerweise ein hilfloses kleines abhängiges Wesen am meisten braucht. V.a. in den ersten Jahren des Lebens, wird dieser Optimalzustand bei dem einen oder anderen mehr oder weniger verlassen. Je ausgeprägter die bedingungslose Liebe der Mutter zu ihrem Kind und je weniger Störfaktoren von aussen das Kind bzw. die Mutter erfährt, desto beschützter und geborgener wächst das Kind auf. Je mehr Sicherheit und Geborgenheit ein Kind erfährt, egal ob Mensch oder Tier, desto besser sind die Chancen, daß sich daraus ein stabiles, starkes und selbstsicheres Wesen entwickelt. Das vermittelt scheinbar ein Stück weit vor allem das Progesteron in der frühen Lebensphase.

Das bedeutet aber nicht, daß sich alle Probleme nur mit Progesteron lösen lassen. Denn die Muster, die sich im Laufe eines Lebens entwickelt haben, die wirken trotzdem noch. Aber die Gabe von Progesteron trägt zu mehr Wohlbefinden bei, mindert Ängste, verbessert Stimmung, fördert den Schlaf.

Progesteron repräsentiert den Parasympathikus – also Ruhe, Entspannung und Heilung (Yin). Es stellt den Gegenspieler zum Östrogen bzw. Testosteron (Yang) dar. Da wir in der westlichen Welt in einer sehr YANG-lastigen Form leben, ist es verständlich, warum den meisten Menschen das Progesteron so gut tut. Es wirkt ausgleichend und stärkt das Yin - den Parasympathikus.

Von daher erscheint es plausibel, daß es vor allem auf das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Hormonen ankommt und weniger auf die absoluten Werte bzw. der Glaube an einen Mangel.

Das erklärt auch, warum nicht alle älteren Menschen Hormone brauchen. Denn da die Hormonproduktion im Alter nachlässt, müssten dann ja alle Älteren im Vergleich zu jüngeren Menschen Mangelzustände aufweisen. Dies ist bekanntermaßen aber nicht so. Auf die Balance kommt es an.  

Da es wie oben beschrieben viele Einflüsse von aussen und innen auf die Regulation gibt, ist auch verständlich, daß die Blut- Werte (oder Speichel) auch nicht immer gleich sind und zum Teil stark variieren können. Von daher sollte das Labor nur ein Hilfsmittel sein und nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein für die Behandlung.  

Bestimmung im Blut oder Speichel?

Nach meiner Kenntnis scheint die Bestimmung der Laborwerte stabiler und zuverlässiger zu sein. Ich lasse Hormonbestimmungen über das Blut durchführen. Wenn ein Therapeut sich mit der Methode der Bestimmung über den Speichel besser auskennt und sich damit wohler fühlt, ist es sicher auch ok. Wie gesagt, das Labor sollte nicht das Hauptkriterium für eine Therapieentscheidung darstellen.  

Der schulmedizinische Stand der Dinge:

Grosse Studien haben gezeigt, daß der Einsatz von hormonähnlichen Medikamenten (Pille) langfristig das Risiko für Tumorerkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Embolien etc. erhöhen. Auch wenn diese Form der Therapie für viele Frauen ein Segen war, weil sie ihre Wechseljahresbeschwerden loswaren, ist die Hormonersatztherapie (HET) vor einigen Jahren in Verruf geraten wegen der potentiellen späten Nebenwirkungen.

Wenn Sie bisher genau gelesen und verstanden haben, können Sie sich schon zum Teil erklären, warum das so ist.

Es fehlt zum einen der Medizinischen Wissenschaft das tiefere Verständnis für Regulation und die Betrachtung des Menschen als Ganzes und deren Zusammenhänge.

Bei den Medikamenten, die bisher im allgemeinen als Hormone bezeichnet wurden, handelt es sich lediglich um hormonähnliche Stoffe, die nicht baugleich sind mit denen, die im Körper tatsächlich vorkommen. Sie sind von der Pharma-Industrie so gebaut, damit ein Patent darauf angemeldet werden und entsprechend vertrieben werden können. Auf bioidentische Stoffe lässt sich kein Patent melden und somit auch kein grosses Geld verdienen.

Es kommt auch kein Pharma-Vertreter in die Arzt-Praxis, der den Kollegen mit Mustern eines Präparates versorgt, welches bioidentisch ist.

Weichmacher sind ähnlich den Östrogen, besitzen auch hormonelle Teilwirkungen. Aber niemand möchte -  glaube ich - freiwillig unbedingt mehr als nötig davon zu sich nehmen, da sie bekanntermaßen Krebs verursachen.

Die Pille macht auch nur Teilwirkungen, oder Wirkungen, die nicht erwünscht sind.

Auch ein nachgemachter Schlüssel der , aber nicht richtig passt, weil er nicht exakt das Profil des Originals hat, vermag das Schloss nur zum Teil zu öffnen oder bleibt ganz stecken.

Wenn ich schon die Wahl habe, warum dann nicht gleich zum natürlichen Hormon greifen, das bioidentisch ist - also so wie es im Körper baugleich vorkommt?

Auch Hormone aus Stutenurin oder aus Pflanzen sind nicht deckungsgleich mit denen des Menschen und somit auch nicht bioidentisch oder natürlich.

Ein weiterer Punkt, warum die pharmazeutischen Hormone ins schlechte Licht geraten sind:

Es werden keine Laborwerte erhoben, um sich einen Überblick zu verschaffen wie es um den hormonellen Status bestellt ist.

Synthetische Hormone haben im Prinzip auf die Hormonspiegel keinen Einfluss. Dies wird häufig auch als Grund verwendet, warum Hormone nicht bestimmt werden.

Aber auch die Wirkstoffspiegel der verordneten synthetischen Hormone werden zumeist ebenfalls nicht erhoben. Es wurde und wird einfach blind ohne Kontrollinstrumente verordnet. Jede Frau erhielt zudem die gleiche Dosis. Individualität spielte keine Rolle.

Zudem ist das Verständnis nicht vorhanden, daß Östrogene und Gestagene, die zumeist als Kombinationspräparate verordnet werden, hormonelle Gegenspieler darstellen. Die Kombination der jeweiliger Dosierung ist fix, lässt sich also nicht individuell steuern und nicht auf den jeweiligen Bedarf anpassen, der sich auch mal im Laufe der Zeit, wie z.B. mit den Jahreszeiten. Dies ist mit der natürlichen Hormonbehandlung anders. Da sind wir flexibel und individuell.

Die Leber jedes einzelnen arbeitet unterschiedlich. Beim Einsatz von synthetischen Hormonen können  Abbauprodukte entstehen, die in ungünstiger Konzentration auch schaden können, dies wurde völlig außer Acht gelassen.  

Woher stammen die naturidentischen Hormone?

Aus der Yamswurzel (bzw. aus Soya) wird ein Extrakt gewonnen. Dieser Extrakt enthält eine Substanz, die DIOSGENIN heisst.

Mittels eines speziellen chemischen Verfahrens (Markerverfahren) wird das Diosgenin zum Progesteron bzw. Östrogen umgewandelt. Diese sind absolut  identisch mit dem wie es im menschlichen Körper vorkommt.

Das Progesteron wird in der Leber verstoffwechselt. Dort entstehen Zwischenprodukte, die zum Beispiel für die beruhigende Wirkung verantwortlich sind.  

Kann ich mit naturidentischen Hormonen schaden?

Ja!!! Jemand, der keine Beschwerden hat, sollte auch nicht unbedingt Hormone einnehmen. Symptomfreiheit spricht für eine gute Balance (oder mangelndes Körpergefühl bzw. Ignoranz…) ;-)

Wenn die Balance beachtet wird und nicht über das normale Maß hinaus therapiert wird, ist die Behandlung mit naturidentischen Hormonen eine sehr sichere Sache.  

Östrogen-Stoffwechsel:

Prinzipiell wird bei den hormonabhängigen gynäkologischen Tumoren dem Östrogen bzw. deren Metaboliten der Schwarze Peter zugeschoben. Aus meiner Sicht ist es eine mögliche Teil-Ursache aber bei weitem nicht die einzige und schon gar nicht die Haupt-Ursache.

Es können Metabolite, also Abbauprodukte entstehen, wenn das Östrogen, gleich ob bioidentisch oder synthetisch, oral zu sich genommen wird.

Es wird unterschieden in Östrogene, die proliferativ, also krebsfördernd und anti-proliferativ, die krebshemmend wirken.

Wie das individuell aussieht ist abhängig davon, wie der oder die einzelne Person enzymatisch (Leber) ausgestattet ist.

Progesteron hat im übrigen eine anti-proliferative Wirkung, wie auch das 2-OH-Estrogen (CYP 1A1)  und 2-Methoxy-Estron (COMT) und 4-Methoxy-Estron (COMT).

Krebsförderlich sind eher 4-OH-Estrogen (CYP 1B1) und 16-alpha-OH-Estrogen (Cyp 3A4).

Entsprechende Laborbestimmungen der Abbauprodukte sind nach meiner Erfahrung nicht besonders zuverlässig und vielen Einflüssen unterlegen und somit von der „Tagesform“ abhängig und schwankend.

Ein häufig verwendetes Instrument ist die Bestimmung des Verhältnisses von 2-OH-Estrogen zu 16-alpha-OH-Estrogen. Damit wird eine grobe Abschätzung vorgenommen der Ratio von krebsschützenden Abbauprodukten zu krebsfördernden.

Die Ratio sollte möglichst hoch sein und lässt sich z.B. verbessern durch Indol-3-Carbinol (Brokkoli und Kohl) sowie durch B-Vitamine und schwefelhaltige Substanzen, die Methionin enthalten wie Knoblauch, Rettich, Zwiebel, etc.

Viele Studien konnten immer wieder zeigen, dass bioidentische Estrogene in transdermaler Form, also als Gel über die Haut zugeführt, scheinbar keine schädlichen Abbauprodukte hervorruft und keine langfristigen unerwünschten Nebenwirkungen verursacht.

Dies wird dadurch erklärt, daß die Stoffe die Leber und somit der ersten enzymatischen Verarbeitung entgehen und schneller an den Wirkort gelangen. Da auch bioidentische Estrogene, die oral gegeben werden, potentiell auch Schaden können, sollte konsequenterweise die transdermale Form vorgezogen werden.

Aber auch das ist individuell zu sehen. Viele Patienten kommen ganz hervorragend ohne Nebenwirkungen mit der oralen Form klar.

Pregnandiol stellt im übrige das Haupt-Abbauprodukt des Progesterons dar.  

Erfahrung mit bioidentischen Hormonen

Dr. Volker Rimkus, ein Kieler Frauenarzt, ist in Deutschland wohl der Vorreiter der Behandlung mit bioidentischen Hormonen. Mittlerweile pensioniert - kann er auf eine 30-jährige Erfahrung zurückblicken und gibt sein Wissen an interessierte Ärzte in Form von Kursen weiter.

Dr. Rimkus konnte vielen Frauen und Männern mit seiner Methode auf sanfte Art und Weise bei Beschwerden helfen, für die die Schulmedizin keine Option mehr hatte.

In den USA hat sich vor allem der mittlerweile verstorbene Arzt Dr. John Lee um den Einsatz vor allem vom bioidentischen Progesteron verdient gemacht und viel Literatur zu dem Thema veröffentlicht.

Dr. Lee prägte auch den Begriff der Östrogen-Dominanz.

Mit den ihnen zu der Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln und regelmäßiger klinischer Kontrolle sowie Laboruntersuchungen, konnten beide während ihrer längjährigen Tätigkeit kaum wesentliche Nebenwirkungen feststellen.

Es existieren zahlreiche Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit naturidentischer Hormone.  

 

Wie gehe ich vor?

Ich verbinde die Methode von Dr. Rimkus mit den modernen Erkenntnissen zu Abbauwegen des Östrogens und meiner persönlichen hier zum Teil angerissenen ganzheitlichen Sichtweise.

Zunächst bestimmen wir zur Übersicht und Kontrolle die aktuellen Hormonwerte im Blut.

Sofern eine Frau noch ihre Regelblutung hat, wird die Blutabnahme idealerweise um den 21. Tag (zwischen dem 19. und 25. Tag) durchgeführt – gezählt nach dem Beginn der Blutung.

Bestimmt werden: – Progesteron – Östradiol (E2) – FSH

Bei Männern: ggf. zusätzlich –Testosteron und ggf. PSA (dafür wird FSH weggelassen)

Je nach Beschwerdebild können ggf. noch weitere angezeigte Laborparameter bestimmt werden.

Gern verwende ich als zusätzliches Kontroll-Instrument eine ganzheitliche energetische Meßmethode, um das Bild zu komplettieren, mich weiter abzusichern und nach möglichen Ursachen zu suchen falls diese nicht bekannt sind.

Darüberhinaus findet eine sorgfältige Befragung statt sowie eine Bestimmung der Beschwerdestärke in Form eines Fragebogens.

Wenn sich Ungleichgewichte oder Mängel zeigen, wird genau dieser Mangel ersetzt bzw. Balance der Werte angestrebt. Das unterscheidet sich wesentlich vom üblichen Vorgehen, bei dem in der Regel keine Hormonwerte bestimmt werden bzw. auf ein Gleichgewicht geachtet wird.

Dazu orientiere ich mich in erster Linie an den Symptomen des Patienten.  Wenn die aktuellen Symptome und der Blutspiegel eine Schieflage belegen, dann werden Hormonkapseln bzw. –Gel über ein individuelles Rezept in einer speziell qualifizierten Apotheke hergestellt, genau nach den persönlichen Notwendigkeiten.

Als Inhaltsstoffe werden ausschliesslich naturidentische Hormone verwendet. Grundlage der Verordnung sind die Ergebnisse der Forschungen von Dr. med. Volker Rimkus.

Alle drei Monate wird der Blutspiegel kontrolliert, bis sich die Werte für mindestens ein halbes Jahr im Zielkorridor befinden.  

 

Bei welchen Symptomen oder Erkrankungen ist eine Ergänzung mit bioidentischen Hormonen angezeigt?

- vor allem Wechseljahres- oder Hormonmangel-Beschwerden, bzw. Zeichen der hormonellen Dysbalance

Typische Wechseljahresbeschwerden/Hormonmangelbeschwerden sind:

Osteoporose und Herzbeschwerden, Traurigkeit/Depression, Schwitzanfälle/Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme, Libidoverlust, Trockenheit der Schleimhäute, Unregelmäßige Blutungen

Zeichen eines relativen Östrogen-Mangels:

Vorzeitiges Altern, Unfruchtbarkeit, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, möglicherweise auch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, etc.

Zeichen eines relativen Progesteron-Defizits oder auch Östrogen-Dominanz:

Zysten an Brust, Eierstock, Gebärmutter, Endometriose, PCO-Syndrom, Myome, Unfruchtbarkeit, Wassereinlagerungen, Schwangerschaftsbeschwerden wie Präeklampie, Wasser-Einlagerungen, wiederholter Abort, etc. und möglicherweise auch gesteigertes Risiko gynäkologische Tumore.

Weitere Indikationen für eine Ergänzung mit für Menschen naturgleichen Hormonen: Wochenbettpsychose, Turner-Syndrom, post-pill-Amenorrhoe, Ausbleiben der Monatsblutung, Störungen bei der Monatsblutung,– Adenome der Prostata oder Brust, Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen, Depression, Ängste, Erschöpfung, schwere traumatische Verletzungen.  

Auch Männer können von einer Substitution von vor allem Progesteron profitieren:

Progesteron reduziert Östrogen-Spiegel des Mannes.

Ein relativer Östrogen-Überschuss kann das Risiko für Prostata- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Speziell an der Prostata scheint Östrogen-Überschuss das Bindegewebe in der Prostata zu vermehren und zu Verhärtungen und Vergrösserungen führen.

Progesteron mindert Ängste, beruhigt,  verbessert den Schlaf und verbessert die Stimmung – natürliches Anti-Depressivum.

Progesteron reduziert DHT – Dihydrotestosteron, welches verantwortlich ist für den typischen männlichen Haarausfall. Dieser kann mit Progesteron gestoppt werden. Möglicher Negativ-Effekt: Reduktion der Libido

Relative Progesteron-Defizite sind häufig assoziiert mit Erschöpfungen, da Progesteron als Ausgangsstoff für wichtige Nebennieren-Hormone gilt wie Cortisol und Aldosteron, aber auch für Androstendion und Testosteron.

Wenn Progesteron zu hoch dosiert ist, kann ölige Haut und Akne ein Ausdruck von zu viel Testosteron-Bildung sein.

Progesteron verbessert die Beweglichkeit von Spermien und kann damit die Zeugungsfähigkeit positiv beeinflussen.    

 

Um eine Aufklärung der interessierten Bevölkerung zu erreichen, wurde das HORMON-NETZWERK gegründet.

Ein Zusammenschluß von vielen Ärzten und anderen Therapeuten, die mit der Rimkus-Methode vertraut sind und sie einsetzen.

 

Fazit:

Naturidentische Hormone können einen wertvollen Beitrag leisten zur individuellen Gesundheit eines Menschen beizutragen und die Balance des Systems zu verbessern. Sie stellen jedoch kein Allheilmittel dar und haben in ihrer Wirkung auch ihre Grenzen.

Ob sich jemand damit behandeln lassen möchte liegt in der freien Entscheidung des einzelnen und gehört nicht zur Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen.

Ich berate nach bestem Wissen und Gewissen, sehe dabei den ganzen Menschen und habe die Möglichkeit die energetische Ebene zusätzlich zur stofflichen Ebene hinzuziehen, um ein besseres und sichereres Bild zu bekommen, wenn es denn vom Patienten gewünscht wird.

Körperliche Symptome entstehen meist dann, wenn ein Ungleichgewicht herrscht., welches sich zum Beispiel auch hormonell äussern kann. Manchmal ist es wirklich simpel und verblüffend, wie einfach viele Beschwerden verschwinden oder zumindest reduziert werden ohne wesentliche Nebenwirkungen, wenn eine bessere Balance durch naturidentische Hormone erreicht wird.

Wenn Sie sich über Ihre persönlichen Hormonwerte und die Möglichkeiten der Behandlung konkret informieren möchten, dann rufen sie einfach an und machen einen Termin aus!

 

 

Quellen: www.hormon-netzwerk.de,

The Hormone Handbook – T. Hertoghe,

Die Rimkus-Methode für die Frau/für den Mann – Dr. Volker Rimkus,

Natürliche Hormontherapie – Dr. Annelie Scheuernstuhl

– und persönliche Erfahrungen im ganzheitlichen Zusammenhang

 

Nähere Informationen im Flyer Patienteninfo Dr. Rimkus