TKTL-1 - Das Gärungsenzym

Der Biologe Dr. Johannes Coy wies nach, was Otto von Warburg bereits 1928 postulierte. Es gibt Krebszellen, die einen besonderen Stoffwechselweg aufweisen und Zucker ohne Anwesenheit von Sauerstoff verarbeiten, also vergären. Diese Zellen scheinen ein besonders hohes Potential für Metastasierung und Resistenz gegen Bestrahlung und Chemotherapie aufzuweisen.

Dieses Enzym, was dies bewerkstelligt, nennt sich TKTL-1, Transketolase-1.

Die Vergärung führt zur vermehrten Bildung von Laktat. Laktat führt im Übermaß zur Übersäuerung. Die Übersäuerung, die sich um den Tumor herum aufbaut, wird als Schutzwall genutzt. Somit haben es eigene Abwehrzellen aber auch Bestrahlungen und Chemotherapien deutlich schwerer ihre Wirkung am Krebsgeschwür zu entfalten.

Laktat wird in der Leber wiederum zu Glukose, also Zucker umgebaut und ernährt den Tumor weiter. So entsteht ein Teufelskreis.

Fazit: Bei Nachweis von TKTL-1 Zellen im Blut über den sogenannten EDIM-Test gibt es Optionen mittels der Tavarlin-Diät und entsprechender Entsäuerung, die Metastasierung eines Krebses zu reduzieren und Effizienz von Bestrahlungen und Chemotherapien zu steigern.