Mögliche Ursachen

Der Nobelpreisträger (1931) Otto Warburg sagte bereits 1966: ,, Keine Krankheitsursache ist bekannter als die Krebsursache!"

 Was meinte er damit? Wie konnte er das sagen?

Und wieso gilt die Krebsursache heute offiziell als unbekannt?

Die Energiegewinnung

Warburg nahm einen Defekt in der Atmungskette, also bei der Energiegewinnung der Zelle in den Mitochondrien (Zellkraftwerken) an. Er behielt Recht, doch heute wissen wir mehr.

Gibt es eine einzige Krebsursache?

Ja! ? Energiemangel

Nur ist es die Summe von vielen verschiedenen Komponenten, die letztlich zum Energiemangel mit dem am Schluß stehenden Super-GAU ? dem Krebs führen.

Worum es hier geht, sind die prinzipiellen Ursachen von chronischen Erkrankungen - insbesondere der Krebserkrankung.

Die Krebserkrankung erscheint uns in unterschiedlicher Organ-Gestalt, was nicht bedeuten muss, dass es sich wirklich um grundlegend unterschiedliche Erkrankungen und Zell-Zustände handelt, nur weil sie an unterschiedlichen Organen offenbar werden.

Dies soll verdeutlichen, dass Krebs kein lokales Geschehen ist ? sondern eine Erkrankung des gesamten Organismus.

Deshalb reicht es auch nicht, nur zu operieren, zu bestrahlen und zu vergiften?

 So wird die Krebstherapie auch in 100 Jahren am gleichen Punkt wie heute sein ? nämlich an dem wie schon vor 30 Jahren ? keinen Schritt weiter.

Was ist also heute bekannt?

Die Mitochondrien sind der Ort der Energiegewinnung der Zelle. Jede Zelle verfügt über etwa 1500 dieser Mini-Kraftwerke. Die Energiegewinnung erfolgt innerhalb der Mitochondrien in der so genannten Atmungskette, hier wird in kleinen Schritten mit Sauerstoff verbrannt und die erzeugte Energie in Form von energiereichen chemischen Verbindungen gespeichert (ATP).

Diese Form der Energiegewinnung mittels Verbrennung von Sauerstoff ist die effektivste in der Natur und wird von allen Tieren genutzt und ist wesentlich effektiver als die Energiegewinnung z.B. von Pflanzen.

Diese effiziente Energiegewinnung wurde ermöglicht durch eine Zellvereinigung, die vor ca.2 Milliarden Jahren stattfand.

Damals besiedelten Einzeller mit oxidativer Zell-Energiegewinnung (heute Mitochondrien genannt) andere Einzeller (Archae-Bakterien) mit Energiegewinnung ohne Sauerstoff. Dies wurde dann Zellsymbiose genannt.

 Da ATP nicht gespeichert werden kann, wird von den Mitochondrien eines Menschen die gigantische ATP-Menge in Höhe unseres Körpergewichtes täglich produziert!

Aber diese effektive Energiegewinnung hat einen Nachteil (alles Gute muss oftmals durch einen Nachteil erkauft werden): bei der Verbrennung des Sauerstoffs fallen freie Radikale an.

 Freie Radikale sind reaktionsfähige toxische Verbindungen, die das Mitochondrium selbst und die Zelle insgesamt schädigen können. Dies tritt unter natürlichen Bedingungen kaum auf, stellt also in der Natur keine reale Gefahr dar, da keine Schadstoffbelastungen existierten vitalstoffreich war. Vitalstoffe neutralisieren bekanntermaßen freie Radikale.

Unsere heutige Lebensweise bringt dieses empfindliche Gleichgewicht immer mehr ausser Kontrolle.

Heute fallen durch zahlreiche Belastungen (Schadstoffe, technische Strahlenbelastungen, mangelnde natürliche Umgebungsstrahlung, industrielle Ernährung, Fast Food, Bewegungsmangel,  uvm.) massenhaft freie Radikale an und erschöpfen zunehmend die zellulären Entgiftungskapazitäten.

Es folgt regelmäßig ein eklatanter Mangel an Antioxidantien einschließlich ein Mangel des besonders wichtigen Glutathions.

 In der heutigen Zivilisation muss der Organismus mehr als 60 000 Giftstoffe entsorgen. Diese Entgiftung erfolgt maßgeblich über  Vitamine und Pflanzenstoffe in der Phase I und des Glutathion-Systems - Phase II. Der Entsorgung von Schadstoffen gemeinsam ist der Verbrauch und die nachfolgende Erschöpfung von zellentgiftenden Substanzen, allen voran des Glutathions.

 Glutathion ist die wirksamste Entgiftungssubstanz der Zelle und besteht aus 3 Aminosäuren, welche Schwefel enthalten.

Glutathion ist praktisch bei jeder Entgiftungsleistung der Zelle anwesend, wird dadurch aber leider verbraucht. Dieses Entgiftungssystem wird leider auch durch das meist anwesende Amalgam mit Quecksilber so arg strapaziert und damit vermindert, so dass die Glutathion-Resourcen oft erschöpft sind.

Die Balance gerät durch den zunehmenden Mangel an richtigen Vitalstoffen in der Nahrung bei stark erhöhtem Verbrauch zusätzlich aus dem Gleichgewicht.

Die heutige Belastung, v.a. in den westlichen Industrienationen, durch die Aufnahme des Individuums von unglaublichen Zuckermengen (auch Weissmehlprodukte, Nudeln, Kartoffeln , Reis) stellt eine weitere entscheidende Ursache der Energieerschöpfung dar. Die meiste Arbeit der Mitochondrien wird durch Verstoffwechselung der Nahrung geleistet.

Kann die Zelle ? die an sie gerichtete Anforderung durch hohe Mengen an Kohlenhydraten und anderen Belastungen jeglicher Art nicht mehr erfüllen ? schaltet sie um auf Notstrom - auf Gärung, also Verbrennung ohne Sauerstoff - anaerober Stoffwechsel.

So wie ein 400m-Läufer die letzen 50-100m bewältigt.

Der Gärungsstoffwechsel bewirkt, daß nur noch knapp ein Zwanzigstel der sonst üblichen Energiegewinnung mit Sauerstoff erreicht wird. Die Zelle produziert dabei hohe Mengen an Laktat, also Milchsäure. Der Organismus übersäuert - der 400m-Läufer bekommt die Beine kaum noch hoch und wird müde. Das Positive daran: die Zelle produziert nicht mehr so viel Abfall. Beim Sportler ist dies nicht so wichtig. Der erholt sich schnell, wenn er eine intakte Entgiftungskapazität hat. Beim Krebskranken sieht das anders aus - die zelluläre Müllabfuhr ist hier nicht mehr anwesend.

Das ist die Erklärung für die Müdigkeit der Krebspatienten - des sogenannten Fatigue-Syndroms. Schlichtweg Energiemangel durch Notstromschaltung und Übersäuerung.

Die Gärungsschutzschaltung der Zelle sollte aber nur von kurzer Dauer sein. Hält Sie längerfristig an kann die anfallende Menge an Milchsäure nicht mehr ausreichend verstoffwechselt werden, die Leber baut sie wiederum in Glukose um. Der Zuckergehalt im Blut steigt weiter, obwohl möglicherweise kaum Kohlenhydrate gegessen werden. Durch die langfristige Übersäuerung und das Absinken des pH im Gewebe können enzymatische Prozesse nicht mehr so gut ablaufen und jegliche Formen von Störungen verursachen.

Wie kommt es nun zum Krebs?

Die herkömmliche universitäre Meinung ist, dass in den Genen zufällige Schreibfehler passieren und Zellen mutieren lassen.

Glauben Sie an Zufall??

Die Hypothesen von z.B. Warburg, Coy, Kremer, etc. - um nur einige namhafte Wissenschaftler zu nennen - sagen etwas anderes aus, erklären viele Phänomene und lassen sich in der Praxis bestätigen, wenn man mit den Thesen vertraut ist.

Die Umwandlung ehemals gesunder Zellen zu Krebszellen beginnt, wenn durch Glutathionmangel die Reservekapazität der ATP-Produktion der Atmungskette in den Mitochondrien unter einen kritischen Wert sinkt und der Sauerstoff nicht mehr für die Energiebereitstellung verwertet werden kann, weil sich die Zelle sonst mit freien Radikalen vergiften würde.

Nun kommt es zu einer Gegenregulation und ein archaisches Zellgedächtnis wird aktiviert und eine unkontrollierte Teilung beginnt, die Zelle büßt praktisch ihre Höherentwicklung ein und teilt sich fortwährend wie archaische Zellen - Einzeller - dies tun. Die Zellen können aus diesem Zustand nicht mehr zurückschalten und verbleiben im Teilungszyklus. Es handelt sich also um eine Rückschaltung auf ein archaisches Gen- und Energieprogramm, eine Regression, die man bisher durch ,,bösartige" Zufallsmutation zu erklären versuchte.

Der Gärungs- Stoffwechsel (z.B. TKTL-1 nach Coy) ist wenig effektiv und es fällt zunehmend Milchsäure an, die die Leber wiederum in Glukose (Zucker) umbaut  und den Tumor weiter füttert.

So entsteht ein Teufelskreis. Die Zelle wird weiter in die Übersäuerung geführt, und das bei anhaltendem Energiemangel. Der Tumor baut sich einen Säureschutzmantel auf und macht ihn weniger anfällig für das Immunsystem oder auch herkömmliche Behandlungsstrategien wie Chemo oder Bestrahlung.

Krebs ist deshalb keine lokale Erkrankung, sondern eine Erkrankung des gesamten Organismus mit lokaler Erscheinung. Deshalb muss immer auch der Gesamtorganismus behandelt werden.

 In Tierexperimenten konnte man Tumorzellen und auch Metastasen völlig zum Verschwinden bringen. Am beeindruckendsten sind die Heilerfolge bei Krebs durch hochdosierte Gaben von schwefelhaltigen Aminosäurekombinationen und Glutathion zur Regulierung der Antioxidantien-Kapazität

(UptoDate Ausgabe 11, VITATEC, Wolfratshausen).

 

Weiterführende Literatur für Ärzte und Heilpraktiker: Dr .med. Heinrich Kremer, Die stille Revolution der AIDS- und Krebstherapie, ISBN 3-934196-20-9

 W. Fryda ? Adrenalinmangel als Ursache der Krebserkrankung

Dr. Servan-Schreiber (selbst Betroffener) - Das Anti-Krebs-Buch

 

Aber auch zwei weitere wichtige Faktoren können krebsauslösend sein: traumatische psychische Konflikte und geopathische Störungen.

 Psyche und Immunsystem

 Eine chronische Krankheit erfasst den Menschen immer in seiner Gesamtheit als Körper-Seele-Geist-Komplex.

 Als Ursache sind oft ein oder mehrere in das Unterbewusstsein verschobene Konflikte zu finden, die nicht mehr bewusst erinnert werden können also praktisch ,,vergessen" worden sind. Vergessen wurden diese Konflikte aber nur vom Bewusstsein, nicht vom Unbewussten.

 Diese Konflikte sind Teil des Unbewussten, durch Nachdenken im Bewusstsein sind diese Konflikte also nicht zu finden. Das ist auch die Ursache, warum Gesprächstherapie oft als so wenig hilfreich erlebt wird, an die unbewussten Ursachen kommt man mit Gesprächen, die ausschließlich das Bewusstsein und nicht das Unbewusste nutzen, nicht heran.

 Und diese Konflikte haben eine Besonderheit ­ sie sind unaufgelöst und damit unverarbeitet. Wir nennen diese Konflikte unerlöste seelische Konflikte (USK).

Diese USK's sind in das Unterbewusstsein verschoben worden weil die Person als der Konflikt entstand, diesen nicht lösen konnte. Oft sind es traumatisch erlebte Geschehnisse.

 Und weil diese Konflikte unverarbeitet sind, können sie weiterhin wirken und stetigen Energieverlust bedeuten.

 Aus dem Unterbewusstsein wirken die unerlösten Konflikte weiter und drängen nach Auflösung.

Werden sie gefunden und mit entsprechenden Auflösungsmethoden behandelt, erfolgt eine Ablösung des Konfliktes vom Nervensystem.

 Behandlungsmethoden, die auf der Ebene des Bewusstseins verbleiben und versuchen, allein durch Gespräche ein Symptom zu behandeln, verschenken die ursächliche Ebene und die Möglichkeiten, die im Unterbewusstsein liegen.

 Der Immun-Stress besteht praktisch so lange weiter wie der Konflikt besteht. Das Verhältnis von Parasympathikus und Sympathikus, also Entspannung und Anspannung verschiebt sich immer weiter zugunsten der Anspannung. Wenn diese Sympathikotonie - dauerhafte Anspannung - nicht behoben wird hat das Folgen auf den gesamten Organismus.

Je länger dieser Stress besteht, desto stärker leidet die Abwehrkraft, die Durchblutung, der Stoffwechsel, u.v.m.. Auch aus diesem Grund ist Krebs keine lokale, sondern eine Erkrankung des gesamten Organismus mit lokaler Erscheinung.

Ein schwerwiegender krebsauslösender Konflikt ist oft ein Wiederholungskonflikt, ein Konflikt, der in der Vergangenheit in anderer ähnlicher Form bereits einmal auftrat und ebenfalls, da schmerzhaft, ins Unterbewusstsein verschoben und ,,vergessen" wurde.

 Der frühere nicht gelöste Konflikt bewirkt eine Empfänglichkeit für den gleichartigen Konflikt zum selben Thema. Die wiederholte Dauerbelastung erzeugt die organisch manifeste Erkrankung, die aber nur ein lokales Symptom einer Problematik des gesamten Systems ist. All diese Aussagen entstammen den Erfahrungen in der Behandlung mit Psychokinesiologie und wurden und werden von zahlreichen Behandlern gemacht.

 

Geopathie

Vom Erdreich ausgehende Energieformen können für den Menschen zuträglich und abträglich, ja sogar krankheitsauslösend sein. Dies ist eine uralte Beobachtung. Menschen bauten früher Wohnhäuser grundsätzlich nie auf ungünstige, sondern ausschließlich auf günstige Plätze.

 Herrschaftspaläste, Schlösser, religiöse Bauten wurden stets an Stellen mit besonders positiver Erdenergie erbaut. Dies gilt auch für heute noch stehende Bauten wie alte Kirchen. Das Wissen der Vorfahren kann also heute noch sehr genau nachvollzogen werden und musste in der Neuzeit geradezu wiederentdeckt werden.

 Eine Geopathie oder geopathische Belastung ist eine negative Zone, eine Erdstrahlung mit krankheitsauslösendem Charakter.

Der Aufenthalt auf einer solchen Zone ist über längere Zeit gesundheitsschädigend. Problematisch ist es also, wenn sich an einem solchen Platz das Bett oder ein anderer häufiger Aufenthaltsort befindet.

Die geopathischen Störungen, die besonders zu meiden sind, sind die Erdverwerfung und die Wasserader und besonders die Kreuzungen jeweils und von beiden untereinander.

Der Mensch hat leider offenbar die Fähigkeit verloren, diese Störungen zu erspüren. Tiere sind dazu in der Lage, wobei es bei Tieren unterschiedliche Bedürfnisse gibt.

Hunde und Schafe lieben die positiven Zonen, die auch für den Menschen zuträglich sind. Bienen, Wespen, Ameisen und Katzen bevorzugen die für den Menschen negative Erdstrahlung.

In der Realität konnte es meist zu einer Mischung mehrerer Faktoren, manchmal aber kann ein Faktor als alleinauslösend eruiert werden, wenn keine anderen Ursachen auffindbar und damit unwahrscheinlich sind.

 Bedeutsam ist es, spätestens im Krankheitsfalle, systematisch alle möglichen auslösenden Faktoren zu untersuchen und Krankheitsquellen auszuschalten um eine nachhaltige positive Wirkung zu erreichen.