Hyaluronsäure als Gelenk-Injektion

Hyaluronsäureinjektion in das erkrankte Gelenk -

Hyaluronsäure ist ein Zucker-Eiweiss-Molekül und gehört in die Familie der Glykosaminoglykane. Wegen seiner starken negativen Ladung kann Hyaluronsäure viel Wasser an sich binden und wirkt im Gewebe wie eine biochemische Sprungfeder und dient dem Gelenkspalt und Knorpel als Puffersubstanz und Stossdämpfer. Die Hyaluronsäure ist Hauptbestandteil der Synovia - Gelenkflüssigkeit - und wirkt als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.

Weitere nachhaltige positive Wirkung einer Injektion mit Hyaluronsäure ist:

Hyaluronsäure-Moleküle bilden eine Schutzschicht auf angegriffenen Knorpeloberflächen. Diese schützt vor Schäden durch Entzündungszellen und -moleküle.

Besonders bei der Kniegelenksarthrose konnte die Wirksamkeit einer Hyaluronsäureinjektion an vielen Patienten nachgewiesen werden. Viele Patienten profitierten von einer raschen Besserung der Schmerzsymptomatik sowie der Beweglichkeit.

Die üblichen Kortison-Injektionen dagegen können bei entzündlich veränderten Gelenken kurzfristig wirksam sein, bauen langfristig aber Gewebe ab.

Je nach Präparat können Behandlungsserien von 3-5 sinnvoll sein.

Wir verwenden ein Präparat, welches zumeist nach zweimaliger Gabe im Abstand von 1-2 Wochen eine deutliche Schmerzreduktion erzielt und für ca. 6-12 Monate anhält.

Dann kann eine erneute und sinnvolle Behandlung mit Hyaluron erfolgen.

 

 

 

 

 

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