Nitrosativer Stress

Durch eine vermehrte Bildung von Stickstoffmonoxid, also NO kann es zum Erliegen der Funktion der Zellkraftwerke, Mitochondrien genannt, kommen.

Eine verstärkte NO-Bildung erfolgt durch starke Belastung mit Kohlenhydraten, Schwermetallen, Mineralstoffmangel z.B. durch Veränderungen der Darmflora, Einnahme von Medikamenten wie Pille, Protonenpumpenhemmern, Cholesterinsenkern u.v.m.. 

Erschöpfen sich die Zellkraftwerke, sinkt die Energieproduktion in der Zelle und Sie kann Ihre Funktion nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Hauptsymptom ist die Müdigkeit. Aber auch Organe, die viel Sauerstoff benötigen wie Herz, Muskeln und Nerven können in Mitleidenschaft gezogen werden. Weitere mögliche Symptome sind Herzrhythmusstörungen, Muskelschmerzen, wie z.B. bei Fibromyalgie, Kribbeln, Taubheitsgefühle, usw.

Wird der nitrosative Stress nicht beseitigt und die Mitochondrien ihre Arbeit nicht mehr tun, fehlt wahrscheinlich die Kontrolle über die Zelle. Einer Krebserkrankung werden Tür und Tor damit geöffnet.

Literatur: Dr. H. Kremer - Die stille Revolution der AIDS- und Krebsmedizin

Nitrosativer Stress lässt sich z.B. mit Citrullin, Methylmalonsäure und Nitrophenylessigsäure nachweisen.

Nitrotyrosin bietet einen Parameter für die Prognose.