Liposcan

Cholesterin lässt sich in der Laborroutine in gutes (HDL) und "schlechtes" (LDL) unterscheiden. Aber auch das "schlechte" LDL lässt sich weiter in seine Untereinheiten unterteilen, was beim Liposcan erfolgt.

Studien zeigen, dass vor allem die kleinsten und dichtesten Anteile des LDLs die potentiellen Krankmacher darstellen. Es wird aber auch erst schädigend, wenn es oxidiert – also "rostet".

Ca. die Hälfte aller Herzinfarkt-Patienten weisen normale Cholesterin-Werte auf, was demnach ja auch verständlich ist. Ein normaler Cholesterin-Wert kann trügerisch sein, genauso wie ein erhöhter Cholesterin-Spiegel absolut nicht krankmachend sein muss.

Eine genauere und individuelle Diagnostik ihrer Cholesterinwerte erhalten Sie mit dem Liposcan und dem Test auf oxidiertes ("rostiges") LDL. Mit dem Wissen lässt sich genauer sagen, ob eine medikamentöse Senkung wirklich notwendig ist.

Die "Oxidation" (Rosten) des Cholesterins lässt sich übrigens durch Anti-Oxidanzien (Vitamine, Pflanzenstoffe wie OPC) entschärfen.